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MiniAvi und  Google Earth

GPS—Datenerfassung

Google Earth   Satelliten– und Luftbilder in MiniAvi verwenden

 Google—Earth bietet Satellitenbilder und Luftbilder vom gesamten Erdball

Besonders für sehr genaue Kartierungen sind entweder hoch auflösende Landkarten oder Luftbilder notwendig die in der Regel schwer zu beschaffen sind. Abhilfe bietet dazu die Internetplattform von Google Earth über die es möglich ist, Satellitenbilder von gesamten Erdball zu betrachten, Ausschnitte davon herunter zu laden und auf dem eigenen PC als JPEG-Bilder zu speichern. In vielen Regionen sind die Satellitenbilder durch Luftaufnahmen ersetzt worden die eine enorme Auflösung aufweisen.

Für die Darstellung von Kartierungen sind diese Bilder ideal.

 

-  Der Austausch von georeferenzierten Karten wird jetzt durch ein Parameterfile erleichtert.

   Bei der Georeferenzierung wird zusätzlich zum Eintrag in einer Tabelle ein zusätzliches Textfile

   erstellt das denselben Namen wie die Karte trägt und die Extention „.par“  hat.

 

 

Bild 1:

Darstellung einer Kartierung im Fetzach-Taufachmoos im Lkr Ravensburg (Baden-Württemberg). Die Kartierung wurde mit dem GPS– Ornilogger im Jahr 2005 gemacht. Jeder rote Punkt stellt eine Beobachtung dar

 

Bild 2:   Auswertung am Beispiel des Baumpiepers

 

Der Vergleich von zwei Kartierungen mit unterschiedlichen Farben zeigt den enormen Rückgang und die Verlagerung einer Art.

 

Blaue Punkte :  Baumpiepervorkommen im Jahr 1974       Bauer, S. (1976): Untersuchungen zur Tierwelt des Moorkomplexes Fetzach- Taufachmoos -

                                                                                                        Urseen in Oberschwaben (Kreis Ravensburg).  Veröff.- Nat.Landschaftspflege

                                                                                                        Bad.-Württ. 44/45 166-295.

 

Rote Punkte:     Baumpiepervorkommen im Jahr 2005      Georg Heine & Gerhard Lang: Entwicklung der Vogelbestände im Fetzach- Taufachmoos

                                                                                                        (Lkr. Ravensburg zwischen 1974, 1987 und 2005)

Und  so gehen Sie vor, wenn Sie Google- Bilder zusammen mit MiniAvi nutzen wollen:

 

Laden Sie sich Google-Earth vom Internet auf Ihren PC.

Im Viewer-Programm Google-Earth gibt es „Tools“ und „Options“.

Achten Sie hier vor allem auf die Einstellungen unter der Rubrik „Rendering“.

Stellen Sie hier die Darstellung der Koordinaten auf „Degrees“

Mit Google-Earth können Sie nun über die ganze Erde navigieren und dabei einen Ausschnitt Ihrer Wahl in beliebiger Zoomgröße auf Ihren Bildschirm bringen. Dieser Bildschirmausschnitt lässt sich als JPEG-Bild abspeichern.

Bewegen Sie Ihren Mauspfeil in die Bildecken und notieren für jedes Eck das Koordinatenpaar. Tipp: richten Sie den Kartenausschnitt nach Norden aus.

Nach dem Abspeichern des Bildausschnittes gehen Sie wieder zu MiniAvi und laden das abgespeicherte Bild unter „Landkarte“  -  „Landkarte/Bilder“.

 

Zum Einrichten der Karte (georeferenzieren) rufen Sie nun das rechts oben stehende Fenster mit den folgenden Tasten auf:

„Kartenparameter“  „neue Karte einrichten“   „vier Eckpunkte-Koordinaten“

 

Tragen Sie die notierten Koordinatenpaare in die weißen Eingabefelder und drücken anschließende die Taste  „Speichern“.

Jetzt kann MiniAvi die Beobachtungen in das Luftbild eintragen.

Wenn Sie Ihr georefernziertes Bild bzw. Landkarte einem Freund zusenden, so finden Sie nun unter dem gleichen Namen der Karte auch ein kleines Textfile mit der Endung „par“ in dem sich die bildspezifischen Parameter befinden. Senden Sie Ihrem Freund diese File mit, dann weiß MiniAvi auch bei Ihm wie die Koordinaten in der Karte liegen.

Bild 3:   Auswertung am Beispiel der Kohlmeise mit differenzierten Farben

Hier sind 4 Kartierungsgänge gemacht worden die mit unterschiedlichen Farben dargestellt sind. Durch diese Darstellungsart wird es relativ einfach sogenannte Papierreviere zu bilden um den tatsächlichen Brutbestand zu ermitteln.

Die Datenerhebung erfolgte in diesem Beispiel mit den GPS-Orniloggern.